Die Zauberkunst und Mentalismus

Foto:Zauberkünstler

Die Zauberkunst und auch der Mentalismus können durchaus der Kleinkunst zugeordnet werden, auch wenn Stars wie David Copperfield die Zuschauer in Massen und großen Hallen unterhielt. Meist treten Zauberkünstler und Mentalisten in kleineren Kreisen und typischen Kleinkunsttheatern und Varietes auf.

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Inhaltsbereich: Zauberkünstler und Mentalisten

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Deutsche Zauberkünstler und Mentalisten

  • Deutsche Zauberkünstler
  • Deutsche Mentalisten


  • Was ist eigentlich ein Zauberkünstler?

    Ein Zauberkünstler ist ein Unterhaltungskünstler, der dabei vorgibt, zaubern zu können. Die Effekte werden dabei durch Sinnestäuschungen erzeugt, die aufgrund der menschlichen Denkweise und seiner "physikalischen Eigenschaften" entstehen. Eine, auch außerhalb der Zauberkunst genutzte Eigenschaft hierzu ist z.B. das so genannte "Schwarze Kabinett", welches beim Schwarzlichttheater genutzt wird. Weil der Mensch schwarz auf schwarz nicht erkennen kann, ist es möglich, Effekte des Schwarzlichtheaters zeigen zu können. Heute findet dieser Effekt in der Zauberkunst kaum noch Anwendung. Entdeckt hatte dieses Prinzip der Zauberkünstler "Ben Ali Bey", der mit bürgerlichen Namen Max Auzinger hieß und eigentlich Schauspieler war. Es gibt Unmengen von Möglichkeiten, den Menschen im unterhaltenden Sinne zu täuschen, zu illusionieren.
    Es gibt die unterschiedlichen Sparten der Zauberkunst. Im Allgemeinen unterscheidet man Close-up-Zauberkunst, Tischzauberkunst, Stand-up-Zauberkunst und Bühnenzauberkunst. Weitere Informationen zu den einzelnen Sparten finden Sie in Kürze über die seitenbezogenen Links.


    Was ist eigentlich ein Mentalist?


    Hier scheiden sich die Geister. Während die eine Fraktion meint, dass diese ebenfalls Zauberkünstler seien, ist die andere der Ansicht, dass Mentalismus nicht mehr viel bis gar nichts mit Zauberkunst zu tun hat. Tatsache ist jedoch, dass die meisten heutigen Mentalisten im unterhaltenden Sinne ihre Ursprünge in der Zauberkunst haben bzw. hatten. Dies ist in so fern nachzuvollziehen, weil viele Mentalisten weiterhin Techniken der Zauberkunst nutzen. Andererseits gibt es Entwicklungen im Bereich des Mentalismus, die mehr und mehr ohne die typischen Tricktechniken eines Zauberkünstlers und sogar ganz ohne Requisiten auskommen. Zweifelsfrei wirken Mentalexperimente auf einer anderen Ebene als übliche Zaubertricks. Sie wirken mehr auf der geistigen Ebene und spielen mit dem Thema des Übersinnlichen wie Gedankenlesen, Hellsehen, Psyhometrie e.t.c. Unterhaltende Mentalisten distanzieren sich jedoch klar von der Schrlatanerie und übervorteilen keinesfalls ihr Publikum. Die GEM e.V. (Group of European Mentalists) definiert die Kunst ihrer Mitglieder folgendermaßen:
    Zitat von der Webseite der GEM e.V.:
    Das, was wir dem Publikum zeigen, bewegt sich in der Schnittmenge des Realen mit dem Unwahrscheinlichen; wir bieten Erlebnisse an der Grenze zwischen dem Faktischen, dem Möglichen und dem eben noch Denkbaren. Wir verwenden vielfältige sichtbare und unsichtbare Methoden, um Wunder und Illusionen aus den Randbereichen der sinnlichen Wahrnehmung spürbar werden zu lassen. Dieses sinnliche Erfahren des scheinbar Unerklärlichen erreichen wir durch psychologische Techniken, Suggestionen und gedankliche Manipulationen ebenso, wie durch kontrollierte Verschleierung der Realität und unbemerkte Lenkung der sinnlichen Wahrnehmung. Durch den subtilen Einsatz und die gezielte Inszenierung solch vielfältiger Techniken, verbunden mit der Persönlichkeit des Mentalisten und der geschaffenen Atmosphäre, verschmelzen Fiktion, Option und Wirklichkeit zu einer neuen emotionalen Erfahrung jenseits des Banalen und Alltäglichen, - wir nehmen das Publikum mit auf eine Reise an die Grenzen des sicher Geglaubten.
    Aus den Fähigkeiten und Kompetenzen, über die wir im Dienste dieser besonderen Form der Unterhaltung verfügen, resultiert eine große Verantwortung, der sich die Mitglieder der GEM wohl bewusst sind. Wir betreiben eine Form des "Psychic Entertainment", wir betreiben eine sehr spezielle Form der Unterhaltungskunst. Dabei gelten für uns strenge moralisch-ethische Grundsätze, die es eindeutig ausschließen, das scheinbar Unerklärliche unserer Kunst dazu zu nutzen, andere Menschen zu übervorteilen.

    Zitat GEM e.V. Ende.